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Jugendkreuznacht am 26.3. in Hl. Geist:

 

Kreuz König - Herz muss immer Trumpf bleiben

 

Jugendkreuznacht
Ein ungewöhnliches Kartenblatt prägte die Jugendkreuznacht des BDKJ und der Kirchlichen Jugendarbeit in der Heilig-Geist-Kirche: Statt des Königs in Prunkgewändern war der dornengekrönte Spottkönig Jesus auf der Kreuzkarte zu sehen. 

„So wurde Jesus bei diesem Kreuzweg einmal ganz anders ins Spiel gebracht“, bilanziert Michaela Büttner, eine der Jugendlichen. Sie hatten im Kirchenraum elf Stationen aufgebaut, bei denen sich die Besucher ganz frei – auf originelle und tiefsinnige Weise – mit dem Kreuzweg Jesu beschäftigen konnten.

Bei der ersten Station „Jesus wird zum Tod verurteilt“ liefen unter dem Motto „Abgekartetes Spiel“ Filme zum Thema Mobbing. Ein paar Meter weiter ging es um die Frage, wer in der Welt wen sticht, und unter welchen Sticheleien man so am meisten zu leiden hat. „Wenn man hört: Du bist ganz schön fett – das sticht ins Herz!“, schrieb eine Jugendliche.

Bei der Station „Jesus fällt unter dem Kreuz“ ging es darum, was es heißt, wenn jemand der Spielsucht verfallen ist. Weiterhin konnte man beim Lied „Herz muss immer Trumpf bleiben“ eine persönliche Herz-As-Karte gestalten. Die Frage: „Wie oft stehe ich wieder auf, wenn ich falle?“ konnten die Jugendlichen praktisch erproben, indem sie versuchten, ein Kartenhaus zu bauen. Bei der Station der weinenden Frauen am Kreuzweg konnte man Schreckensmeldungen aus dem Radio hören und dabei im Spiegel sehen, wie sich die Gesichtszüge dabei verändern.

Nach 40 Minuten kamen alle wieder zusammen. Regionaljugendseelsorgerin Monika Hoheisel legte in der Predigt dar, dass Jesus als König der Wahrheit mit offenen Karten spielt und dass Christen sich einmischen, wo Menschen abgezockt werden. Schließlich waren die Jugendlichen eingeladen, sich die Hände salben und sich so an ihre eigene Königswürde erinnern zu lassen, die sie schon in der Taufe bekommen hatten.

 

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