BDKJ wirbt für Nikoläuse statt Weihnachtsmänner: Schoko-Bischof Nikolaus
Der Nikolaus des BDKJ (Bund Deutscher Katholischer Jugend) hat eine
positive Bilanz seiner zweiten Briefaktion gezogen. Der BDKJ hatte an
Einzelhandelsketten in der Region Schweinfurt appelliert, nicht
Weihnachtsmänner nach dem Vorbild der Coca-Cola-Werbung, sondern den
Bischof Nikolaus in Schokolade anzubieten. Bei „tegut“ am Hainig konnte
er sich persönlich davon überzeugen, auch bei Norma ist er fündig
geworden.
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© BDKJ Schweinfurt Stadt  |
| Bischof statt Werbefigur: In einigen Geschäften war der BDKJ mit seinem Appell für Schoko-Nikoläuse anstatt der Weihnachtsmänner erfolgreich, so im tegut-Markt am Hainig. Von links: Marktleiter Ulrich Härder, Nikolaus Andreas Heinelt und Engel Dorothee Ratz. |
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Weihnachtsmann handle es sich um eine
Kunstfigur, einen „Geschenkeonkel“ der Konsumindustrie. Das Anliegen des
Bischof Nikolaus, der Anfang des vierten Jahrhunderts auf dem Gebiert
der heutigen Türkei gelebt hat, sei dagegen, die Werte Nächstenliebe und
Menschlichkeit in das Bewusstsein der Menschen zurückzurufen.
Jugendseelsorger Günter Kirchner hofft, dass
im nächsten Jahr weitere Einzelhandelsketten diesem Beispiel folgen. Es
gebe jedenfalls Herstellerfirmen, die einen Anstieg des
„Bischofs-Umsatzes“ meldeten. Die Kunden müssten nun nicht mehr nach
Österreich fahren, um Schoko-Bischöfe zu kaufen. Als weiteres positives
Zeichen wertet Kirchner den Entschluss der Firma Playmobil, erstmals in
diesem Jahr einen Bischof Nikolaus in Plastik anzubieten. Das werde auch
helfen, Kindern religiöse Geschichten über den Nikolaus zu erzählen.
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