Vollversammlung BDKJ Schweinfurt Stadt 2010:
Mehr Pro als Contra
Im Zeichen eines grünen Kreuzsegels, dem neuen Logo des Bundes der
Deutschen katholischen Jugend begann die Vollversammlung des BDKJ
Schweinfurt, zu der sich Delegierte der katholischen Jugendverbände und
Gäste – unter ihnen Bürgermeister Otto Wirth und der
Dekanatsratsvorsitzende Werner Mey – im Pfarrzentrum Christkönig trafen.
Neu war auch die Anzahl der Stimmberechtigten. Nachdem seit Kurzem die
Jugendarbeit außer einer Ausnahme aller Schweinfurter Pfarreien
verbandlich organisiert ist, vergrößert sich auch die Basis der
stimmberechtigten Mitglieder des BDKJ. Im Vorfeld der Sitzung hatte
schon die Pfarrjugend Schweinfurt (PJS) Christina Kiesel und Rebecca
Füßer als Vorstand gewählt. Nach den üblichen Regularien, dem
Rechenschafts- und Kassenbericht standen auch beim BDKJ Wahlen auf dem
Programm. Praktisch einstimmig wurden dabei Dorothee Ratz, Sebastian
Karbacher, Jens Lindemann und als geistlicher Leiter Günter Kirchner im
Amt bestätigt und erneut gewählt. Drei Anträge lagen der Versammlung vor und wurden nach ausgiebiger
Diskussion einstimmig angenommen. Im ersten Antrag verpflichteten sich
die Anwesenden, einen Aktionstag für jüngere Jugendliche zu gestalten
und mit diesem Aktionstag gleichzeitig spielerisch auf den Klimaschutz
aufmerksam zu machen. Der zweite Antrag unterstützt die Idee der
Jugendkirche in Schweinfurt. Die Mitgliedsverbände entschieden, dass ein
Viertel der Dekanatsgelder des BDKJ in Zukunft der Arbeit des
Jugendkirche – Teams zur Verfügung stehen sollen. Damit unterstrichen
die Jugendlichen ihren Wunsch an die Diözese, das Projekt Jugendkirche
in die Gänge zu bringen.
Die Mitgliedsverbände des BDKJ
Schweinfurt Stadt begrüßen des Weiteren die Entscheidung ihres
Vorstandes, dem Bündnis für Demokratie und Toleranz beizutreten. Sie
unterstützen somit das Anliegen, ein klares Zeichen für Toleranz und
Demokratie zu setzen und wollen fremdenfeindlichem Gedankengut eine
klare Absage erteilen. Darüber hinaus genügt es der Versammlung nicht,
in der Jugendarbeit Rechtsradikalismus nur deutlich abzulehnen. Sie
spricht sich vielmehr dafür aus, bewusste Schritte zu gehen, um
Vorurteile und Angst abzubauen, Fremdes kennen zu lernen und ein faires
Miteinander verschiedener Kulturen zu fördern und einzuüben. Nach Wegen,
wie das in der Jugendarbeit gehen kann, wurde gesucht.
Das
Jahresprogramm, das der BDKJ Vorstand erarbeitet hatte, wurde von den
Delegierten ergänzt und zur Empfehlung an die Jugendlichen abgestimmt.
Außergewöhnliches Highlight ist in diesem Jahr das Angebotene der Fahrt
zum Ökumenischen Kirchentag nach München.
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