Nacht der offen Kirchen (NdoK): Beautykirche „
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Heute war ich Gott näher als in manchem Gottesdienst“, so schrieb eine
Besucherin der Beautykirche während der Nacht der offenen Kirchen an
die Pinnwand. In zauberhafte Farben gekleidet präsentierte sich schon
die Kilianskirche zu diesem kirchlichen Galaabend in einem besonderen
Licht. Die Modenschau in der Kirche war für viele ein besonderes
Erlebnis. Nicht nur wegen der Augenweite der Kleider, die gezeigt
wurden.Pfarrer Kaufmann machte darauf aufmerksam, dass sich in der
Schönheit der Schöpfung und der Geschöpfe die Schönheit Gottes erahnen lässt.
Wenn wir an Erntedank auch aus diesem Grund die schönsten Früchte in die Kirche
bringen, warum dann nicht auch hinter der Schönheit des Menschen Gottes Größe
erahnen. Und weil Gott nicht nur die Schönheit derer in den Blick nimmt, die
vorne oder im Mittelpunkt stehen, konnten sich die Besucher auch ganz hinten
vom Fotografen Axel Buchinger ins rechte Licht und in Szene rücken lassen. Aber
auch durch vielen anderen Sinnen öffnete sich an diesem Abend den
Besucherinnen die Ahnung von
Gottes Schönheit. Frau Pfarrerin Bruckmann machte deutlich, wie sich die
Schönheit Gottes in der evangelischen Spiritualität vor allem in der
Kirchenmusik zeigt. Die Ikonenschreiberin Frau Schramm machte augenscheinlich,
wie sich die Schönheit Gottes in der Ikonographie der orthodoxen Kirche ausdrückt.
Der Religionsbeauftragte der Ditib-Moschee Herr Atik zeigte, wie der Islam in
Architektur und Kalligraphie von der Schönheit Gottes kündet. Er legte
besonderen Wert darauf, dass einer der schönsten Namen Gottes – oder Allahs –
der Barmherzige – der Liebende ist. Herr Meier, beauftragte für Jugendkirchen zeigte, wie sich in der
Liturgie der katholischen Kirche Gottes Schönheit sowohl in der bunten
Üppigkeit als auch in sehr schlichten Zeichen und Symbolen ausdrücken kann. Ein
Tanz der Juniorengruppe der ESWEGE zeigte das „Bewegtsein“ von der Suche nach Gott. Ganz hautnah kam die Schönheit Gottes den Besucherinnen
und Besuchern durch die Salbung der Hände. Die Bibel hat Sinn für Sinnlichkeit
und in die Salbung kam die Nähe Gottes zu den Menschen sehr deutlich zum
Ausdruck. Während der ganzen Zeit konnten die Besucher sich aber auch eine
hawaiianische Gesichtsmassage mit Ohrenkerzenbehandlung auf der Empore gönnen.
Petra Wolf stand dafür mit ihrem Team von der Hawaii – Massage – Akademie zur
Verfügung. Schließlich erschloss Pfarrer Heller den Besucherinnen die Bedeutung
des Weihrauchs in der kirchlichen Tradition und ließ die Besucherinnen und
Besucher auf einer Weihrauchstraße sehr unterschiedliche Weihrachdüfte
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riechen.
Der starke Duft des Rosenweihrauchs blieb in der Luft, als Mönche der Abtei
Münsterschwarzach nach der schönen gregorianischen Art die Komplet – das
Nachgebet der Kirche anstimmten. Die Kirche war zu diesem Zweck von „Tectension
Karlstadt“ in mystisches Licht gehüllt. Das Technische Hilfswerk (THW)
versorgte die Technik freundlicherweise mit Strom. Ein Dank gilt allen
Helferinnen und Helfern der Pfarrei Sankt Kilian, der KJA und den Jugendlichen
des BDKJ im Hintergrund, die
diesen schönen Abend ermöglicht haben. Die Botschaft des Abends bleibt: Gott
ist schön – mit ihm kann man sich sehen lassen!
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