Kritischer Konsum
worum gehts?
Konsumieren – das tun wir täglich. Wenn wir morgens
beim Bäcker eine Brezel mitnehmen, im Supermarkt den wöchentlichen
Einkauf tätigen oder mit Freundinnen und Freunden die neuen
Sommerklamotten shoppen gehen. Was wir dabei meistens nicht beachten
oder gar nicht wissen: Produktion und Handel unserer Einkäufe sind oft
mit Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung verbunden.
Insgesamt leben wir in den reichen Ländern auf zu
großem Fuß. Unser Verbrauch der Ressourcen unserer Erde steht in keinem
Verhältnis zum Verbrauch in den Ländern des Südens. Wenn alle Menschen
so viel Energie und Rohstoffe verbrauchen würden, wie wir mit unseren
Lebensgewohnheiten, dann würde diese Erde nicht genügen. Und was kann ich ändern?Viel! Wir haben es in der Hand durch unseren
Lebensstil konkret etwas zu verändern. Durch dein Konsumverhalten hast
du die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen. Du stehst am Ende einer langen
globalen Kette, die von den Herstellern über Zwischenhändler und Läden
auf deinen Teller oder in deinen Kleiderschrank reicht.
Kritischer Konsum heißt nicht, gleich das ganze
Leben umzustellen. Es geht darum, sich seine eigenen Gedanken zu
machen. Und manche Dinge sind gar nicht so schwer:
Kritisch konsumieren tust du, wenn du z.B. - Obst und Gemüse aus der Region Schweinfurt einkaufst
- Mit den Zug nach London fährst, statt zu fliegen
- Beim Klamotten kaufen, erst mal genau überlegst, was du wirklich brauchst
- In kleinen Läden einkaufst, statt im großen Supermarkt
Quelle:http://www.bdkj.de/kritischerkonsum/worum-gehts.html
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